Mailing vom 27.06.2019

New Work in Zeiten der VUCA World

Agilität in Führung, Verkauf und Arbeit

Wir geben Ihnen anregende Tipps und Übungen für Ihr Wirken innerhalb der VUCA-WORLD, in der wir uns heute bewegen. Erfahren Sie, wie das Mindset Agilität und das VOPA+ Modell als Bestandteile der „New Work“ Ihnen ein Leitfaden sind und Sie mit 12 agilen einfach umsetzbaren Übungen erfolgreicher werden können.

 

Bei Fragen auf Ihrem agilen Weg stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ihr SEMPER AVANTI Team  

New Work

Das VOPA+ Modell und die Agilität

Der VUCA-World entgegnen

Die VUCA-World, in der sicheres Planen fast unmöglich geworden ist, verlangt zwingend ein neues Mindset in der Führungs- und Arbeitskultur. Denn ein unsicherer Markt, ein zunehmend komplexeres Umfeld, sprunghafte Entwicklungen und die immer wiederkehrende Frage nach richtig oder falsch, bedingen ein Umdenken und -lenken.

New Work entgegnet der „VUCA-World“ unter anderem mit dem VOPA+ Modell, in dem die Agilität ein zentrales Element ist. Die Agilität bezeichnet das „A“ des VOPA+ Modells, welches auch in der Führung (Mitarbeiter u. Kunden) Anwendung findet. 

VUCA World

VOPA+ bedeutet:

ernetzung
ffenheit
artizipation
gilität
+ = Vertrauen
Semper Avanti - Grafik: VOPA+ Modell

Das Mindset hinter der Agilität

Acht Dimensionen

  1. Vertrauen
    Wir geben gegenseitig Vertrauen – Basis für das VOPA+ Modell. 
  2. Kollaboration
    Wir nutzen unsere Unterschiedlichkeit, respektieren unsere diversen Verhaltens- und Gedankenmuster und leben Respekt vor. 
  3. Synchronisation und Erfolgsorientierung
    Wir nutzen alle Daten zur Reflexion und zum gegenseitigen Abgleich, um unser Tun zu noch mehr Erfolg zu entwickeln. 
  4. Transparenz und Offenheit
    Wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen crossfunctional über unsere Teamgrenzen hinaus – unabhängig davon, ob etwas gut gelaufen ist oder nicht. Wir leben die offene Fehlerkultur (Psychological safe Workplace, Prof. Edmondson). 
  5. Innovation
    Wir leben iterative Prozesse mit neuen Arbeitsformen vor – machen die Fehler früh, halten den Schaden dadurch in Grenzen und erzielen schneller größere Innovationen (Scrum, Design Thinking, Working out loud, …). 
  6. Feedback u. Selbstreflexion
    Unser Credo ist es, sich immer wieder kritisch in Frage zu stellen. 
  7. Anpassungsfähigkeit und Flexibilität
    Unterschiedliche Rollen, eine neue Form der Führung und das Teamwork machen uns extrem beweglich, reaktionsfreudig und schnell. 
  8. Verantwortungsübernahme und Selbstorganisation
    Die am Prozess Beteiligten übernehmen Verantwortung und organisieren sich selbst. Die Führungshierarchie flacht ab, die Führungskraft wird zum organisierenden Coach – das Team arbeitet flexibel und verantwortlich entlang der sich formulierten Regeln.

Für jede Woche eine Herausforderung

12 kleine Aufgaben für Führungskräfte und Salesmitarbeiter

Gehen Sie neue, andere Schritte in Richtung Agilität! Nehmen Sie sich dazu eine der folgenden Herausforderungen für jeweils eine Woche fokussiert vor. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle. Sie werden merken: es tut sich was.

  1. Binden Sie Ihre Kunden in den Arbeitsalltag ein, um gemeinsam noch innovativer zu denken
    Beispiel: Laden Sie den Kunden zu einem Business-Meeting oder zu einer Veranstaltung ein. Stellen Sie ihm starke Fragen, die Ihre Komfort-Zone ausdehnen und lassen Sie sich Feedback geben. Denn der Kunde ist der wichtigste Stakeholder für Sie. 
  2. Sehen Sie die starken Seiten Ihrer Kollegen, Mitarbeiter oder auch Kunden und loben Sie sie
    Mit Lob zeigen wir Wertschätzung und fokussiern uns auf die Stärken. Es ist einer der stärksten Motivatoren (Prof. Herzberg, 1959). 
  3. Leben Sie Transparenz
    Sprechen Sie darüber, was gut und auch was nicht gut läuft. Sprechen Sie auch über Fehler, die passiert sind. Denn: Transparenz fördert das Vertrauen im Team (Ted Talk: Psychological Safety, Ami Edmondson) 
  4. Klären Sie eine schwierige Situation
    Gibt es eine Sitution, die Sie klären oder lösen möchten? Dann überlegen Sie, welche Fragen hier offen sind. Gehen Sie mit der Grundhaltung: „Ich bin okay. Du bist okay.“ vor und klären Sie die Situation 
  5. Hinterfragen Sie mehr – frei nach dem Motto: „Die Annahme ist der Feind der Wirklichkeit“
    Nahezu jeder kennt die Geschichte mit dem Hammer von Prof. Watzlawick und die sich selbst erfüllende Prophezeiung. In der Führung, im Verkauf und in der Kollaboration steigen Erfolg, Zufriedenheit und Vertrauen durch den Abbau der Annahmen. 
  6. Leben Sie den Perspektivwechsel
    Herausfordernde oder auch konfliktäre Situationen mit Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden lassen sich durch den Perspektivwechsel häufig entschärfen. Wir bekommen neue Einsichten und häufig auch Verständnis für unseren Gesprächspartner 
  7. Suchen Sie neue interne Kontakte
    Kollaboration und vernetztes Arbeiten sind unverzichtbar. Sprechen Sie mit Kollegen aus anderen Abteilungen oder Regionen. Was läuft bei denen gut? Was nicht? Kann man gemeinsam Ideen schmieden? … 
  8. Suchen Sie neue externe Kontakt
    Gleiche Thematik wie bei Punkt 7. Suchen Sie sich Kontakte bei Ihren Kunden, beim Mitbewerb oder am Infostand anderer Unternehmen im Rahmen eines Kongresses oder einer Messe
  9. Führen Sie ein Gespräch mit einem Kollegen, Mitarbeiter oder Kunden, das Sie schon lange vor sich herschieben
    Übernehmen Sie damit Verantwortung für sich und die Situation. Bereiten Sie sich auf dieses Gespräch vor und Sie werden sehen: es klärt sich und Sie haben den Kopf wieder freier für andere Dinge 
  10. Fordern Sie ehrliches Feedback von Ihrer Führungskraft, Ihren Kollegen, Mitarbeitern und ganz besonders von Ihren Kunden
    Denn: „Feedback is breakfast for champions“. Erst durch valides Feedback minimieren wir unseren sog. Blinden Fleck (JoHari-Fenster). Wir erkennen, wie wir wirken und können entsprechend handeln 
  11. Fragen Sie Ihr Umfeld: Was können wir noch zusätzlich tun, um unsere Kunden nachhaltig zufrieden zu stellen?
    Setzen Sie sich gemeinsam crossfunktional und divers zusammen, um den aktuellen Status, neue Perspektiven und den möglichen „Blinden Fleck“ zu erfassen – vielleicht laden Sie sogar ein paar Kunden dazu ein. Klären Sie Ihre Angelegenheiten! 
  12. Werden Sie ein Impediment-Killer
    Beseitigen Sie mindesten 1 Hindernis aus dem Impediment-Backlog oder aus Ihrem Umfeld. Damit bekommen Sie den Kopf wieder freier und haben mehr Freude an der Arbeit

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