Online Sinn stiften

Analoge Methoden in der digitalen Welt

Nachdem das letzte Mailing mit so viel Interesse gelesen wurde und das Thema „Sinn stiften“ in diesen Zeiten deutlich an Bedeutung gewonnen hat, nehmen wir Sie heute mit in ­­die analog-digitale Welt des Sinnstiftens.

Viele unserer Meetings finden heute online statt – in einer mehr oder weniger virtuellen Welt. Warum „mehr oder weniger virtuelle Welt“? Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie Sie die Teilnehmer eines Online-Meetings oder Workshops emotional genauso begeistern und mitnehmen und eine ähnliche Aufmerksamkeit erzeugen, wie in einem Face-To-Face-Meeting.
Es ist recht einfach: Arbeiten Sie mit mehr analogen Methoden.

Wie sieht das in der Praxis aus? Welche Methoden und Lösungsansätze gibt es und wie funktioniert eigentlich unsere Wahrnehmung?

Lassen Sie sich inspirieren und geben dem Online-Arbeiten mehr Sinn.

Illustration - Analog-Digital - Volker Böhning

Interaktives Miteinander

Ausgangssituation: Positives Feedback

In einem meiner Live Online Trainings – es war im Rahmen der virtuellen Ausbildung zum Live Online Moderator – sagte am Ende der Modulreihe im Best Practice Café eine sehr erfahrene Teilnehmerin: „Volker, bei dir muss das Analoge ins Digitale und dadurch habe ich fast das Gefühl, dass ich im Seminarraum sitze – und das macht mir ein gutes Gefühl.“
Auf Nachfrage erklärte Sie mir, dass ich in meinen Online-Sessions viele analoge Sequenzen einbaue und sie dadurch schon fasst das Gefühl hat mich analog zu treffen und eine gute Führung durchs Seminar zu erhalten.
Dies lies mich aufhorchen, weiter in die Tiefe zu forschen.

Fazit: Wenn wir uns weg von der oftmals langweiligen PPT-Chart-Schlacht hin zu mehr interaktiv-anologem Miteinander im virtuellen Umfeld bewegen, fühlen sich die Teilehmer besser, sind motivierter und erleben das Meeting deutlich nachhaltiger.

Die Quadratur des Sinnerlebens

Sinne anregen

Die Quadratur des Sinnerlebens – ein Handwerkszeug, das wir im letzten Mailing bereits vorgestellt haben – ist auch hier ein geeignetes Orientierungstool. Denn der Mensch ist mit 5 Sinnen ausgestattet und erlebt damit seine Umwelt.
Nutzen Sie die Chancen, viele analoge Strukturen ins Digitale einzubauen. Damit können Sie alle 4 Quadranten im Quadrat stärker bedienen und die Sinne Ihres Gegenübers positiv anregen.

Wirkung analoger Methoden

So reagieren die Teilnehmer

Was passiert im Kopf unserer Partner, wenn wir im virtuellen Umfeld analoge Methoden nutzen?
Durch analoge Sequenzen geben wir mehr Sinn, Motivation und Agilität. Das bedeutet optimierte Führung, bessere Kommunikation, gestärktes Teamgefüge uvm.

Erinnern Sie sich noch an den Golden Circle von Simon Sinek aus unserem letzten Mailing?
Geben wir dem Ganzen durch analogen Methoden einen Sinn, werden sich die Teilnehmer nicht mehr die Frage „Warum mache ich das Ganze hier überhaupt …“ stellen.

Kurzum: Mehr Analoges im Digitalen und wir produzieren mehr gute Gefühle bei unseren Partnern, damit auch mehr Aufmerksamkeit, Emotionen und Nachhaltigkeit.

Wahrnehmung

So tickt unser Gehirn

Tipps zu analogen Methoden

Gestalten Sie Ihr Meeting menschlicher

Kurzvideo drehen (max. 2 Min)

Zur Einstimmung auf das Online-Meeting. Das Video ist z.B. mit dem Handy einfach gedreht, es sollte nicht zu perfekt sein und kann ggf. einen Preread ersetzen.
Starten Sie mit einer ungewöhnlichen Begrüßungsrunde
Halten Sie einen Zettel vor die Kamera auf dem beispielsweise Folgendes steht: „Und so ist mein aktueller Zustand …“ Geben Sie den Teilnehmern eine erste Aufgabe wie z.B.: „Zeichnet oder skizziert auf einem Blatt Papier, wie zum jetzigen Zeitpunkt euer Zustand und euer Befinden ist.“ Durch die Abfolge von optischer und akustischer Ansprache sowie anschließender Aufgabenstellung, kommen alle Teilnehmer optimal im Meeting an.

Arbeiten Sie mit dem Flipchart

Die Präsentation am Flipchart wirkt lebendig und analog. Falls Sie kein Flipchart besitzen, können Sie auch gut auf Moderatorenzettel zurückgreifen (z.B. Innox oder Stattys). Durch statische Aufladung haften diese Zettel an der Tür, der Wand, am Fenster oder auch auf der eigenen Stirn. Damit holen Sie das Flipchart direkt vor die Kamera.

Lassen Sie die Teilnehmer auf Ihrer Powerpoint-Präsentation mitarbeiten

Eine Art der Kollaboration. Damit wächst das Team auch weiter zusammen.

Die Kollaboration und Co-Creation gelingt optimal mit Mural

Hier kann sich ein Team so richtig austoben – alle in einer Arbeitsgruppe oder auch mehrere Arbeitsgruppen getrennt.

Kooperative Kartenabfrage und Brainstorming mit Oncoo

So erhöhen Sie die Gruppendynamik und haben die Möglichkeit, wie im Seminarraum – á la Metaplan – mit Karten zu arbeiten, zu brainstormen und zu clustern.

Hybride Veranstaltungen

Sie geben neue Dynamiken und vor allem neue Möglichkeiten kollaborativ in Teams zu arbeiten.

Mentimeter und Poll Everywhere (Abfragen und Umfragen) machen interaktives Fragen lebendig.

Meeting mal anders

Stechen Sie heraus, werden Sie kreativ

1. Im Sommer luden wir zum gemeinsamen Online-Grillen ein.

Alle Teilnehmer bekamen ein Grillpaket nach Hause und eine Band war unserer Online-Veranstaltung zugeschaltet. Ein voller Erfolg.

2. Winetasting oder gemeinsames Glühweintrinken zum Meetingende

Einzelne Teammitglieder haben beispielsweise die Möglichkeit, einen Wein vorzustellen. Das macht Spaß und lässt die Teilnehmer zusammenwachsen.

3. Gemeinsames Business Lunch online

4. Im Sinne eines agilen Design Thinking Workshops haben unsere Teilnehmer Prototypen von neuen Gesprächsunterlagen entwickelt. Sales und Marketing waren über die Kreativitat der Außendienstmitarbeiter begeistert

Die interaktive Pausengestaltung.

Hilfreiche Tools

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